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Trudi Meierhofer

Kopf des Monats April 2014

In der April Ausgabe 2014 des Strichpunkt stellen wir Ihnen Trudi Meierhofer, Mitglied des Gemeinnützigen Frauenvereins Kaiserstuhl, vor.

Trudi Meierhofer ist in Kaiserstuhl aufgewachsen und hat dort die Schule besucht. Zwischenzeitlich hat sie acht Jahre in Fisibach gewohnt. Nun ist sie aber seit längerem wieder in Kaiserstuhl zu Hause. Frau Meierhofer hat zwei Söhne und einen Enkel. Nach der Verkaufslehre im Jelmoli in Zürich hatte Trudi Meierhofer verschiedene Anstellungen. Unter anderem war sie Schulhausabwartin im alten Schulhaus an der Rheingasse und hat sich auch nach dem Auszug der Schule weiter um die Räume gesorgt, welche dann von Vereinen genutzt werden konnten. Aber auch in die Ferne hat es sie gezogen: Frau Meierhofer war unter anderem mit ihrem Bruder und dessen Familie in den Ferien in Toronto und auf den Bahamas. Diese Reisen haben ihr besonders imponiert.

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
Seit zehn Jahren besuche ich einmal die Woche die Seniorinnen und Senioren in der Alterswohngruppe in Kaiserstuhl, wir machen gemeinsam Spiele oder einen Spaziergang. Zudem bin ich im Projekt der Pro Senectute Aargau «Generationen im Klassenzimmer » dabei. Dabei besuche ich regelmässig die Primarschüler der Kreisprimarschule Belchen.

Wie sind Sie zum Frauenverein gestossen?
Zum Frauenverein bin ich durch meine Mutter gekommen. Nachdem ich sowohl Kassierin als auch Aktuarin war, habe ich von meiner Mutter den Präsidentenposten übernommen. Präsidentin des Gemeinnützigen Frauenvereins Kaiserstuhl war ich 12 Jahre lang, nun bin ich das bisher einzige Ehrenmitglied im Verein.

Und wie ist die Veranstaltung «Blueme-Märt mit Znüni-Hock» entstanden?
Der Blueme-Märt war am Anfang der «Zmorge in der Gasse». Mit diesem Anlass wollte man auf das Lädeli an der Rheingasse aufmerksam machen, denn diesem drohte die Schliessung. Kurze Zeit später wechselte der Anlass auf den Kirchplatz und dort wurden dann auch erstmals Blumen zum Verkauf angeboten. Anfänglich bezogen wir vom Frauenverein die Blumen von der Gärtnerei Meili in Glattfelden. Wir haben nach einigen solchen Veranstaltungen den Zmorgen zu einem Znüni umgewandelt und mit der Veranstaltung wird nun etwas später am Morgen gestartet. Die Blumen werden inzwischen durch das Berufsbildungszentrum Niederlenz angeboten, welche vom Schweizerischen Gemeinnützigen Frauenverein gegründet wurde. Der Schweizerische Gemeinnützige Frauenverein ist auch heute noch Träger des Zentrums.

Was erwartet die Besucher am Blueme-Märt mit Znüni-Hock alles?
Viele sehr schöne Geranien, eine Eintopfaktion und Verpflegungsmöglichkeiten. Es gibt verschiedene Wähen und wir grillieren Würste. Auch eine Auswahl an Getränken steht bereit. Wer möchte, kann also auch einen Moment verweilen und sich verpflegen, während dem die gekauften Pflanzen eingetopft werden.

Was sind Ihre Aufgaben für den Blueme-Märt?
Ich arbeite lieber im Hintergrund. Oftmals bediene ich die Kaffeemaschine.

Auf welche Aktivität im Verein freuen Sie sich jeweils am meisten? Was sind die Highlights durchs Jahr?
Am meisten freue ich mich jeweils auf die Vereinsreise. Dabei verreisen wir einmal im Jahr für einen halben Tag. Aber auch auf die diversen anderen Veranstaltungen, wie der Blueme- Märt oder der Bazar, freue ich mich.

Hat es im Gemeinnützigen Frauenverein Kaiserstuhl noch Platz für neue Mitglieder?
Auf jeden Fall. Der Verein besteht vor allem aus Frauen aus Kaiserstuhl oder ehemaligen Kaiserstuhlerinnen, aber auch Auswärtige können ihr Interesse am Verein anmelden. Der Verein besteht derzeit aus etwa 50 Mitgliedern. An der letzten Generalversammlung konnten wir vier Neumitglieder aufnehmen. Durchs Jahr werden verschiedene Veranstaltungen von uns organisiert. Beispielsweise die Seniorenreise und der Seniorennachmittag, alle zwei Monate findet ein Frauentreff statt oder wir organisieren Veranstaltungen wie den Weihnachtsbazar, das Kerzenziehen oder natürlich auch den Blueme-Märt.

Wir danken Trudi Meierhofer für das sehr interessante Interview und wünschen ihr weiterhin viel Freude im Vereinsleben des Gemeinnützigen Frauenvereins Kaiserstuhl.

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