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Gemeinde Rekingen saniert Infrastruktur

Bericht ausserordentliche GV 2012

55 Stimmberechtigte nahmen an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung teil. Nach eingehenden Erläuterungen zu den einzelnen Geschäften fand eine rege Diskussion statt. Schlussendlich stimmte die Versammlung sämtlichen Anträgen des Gemeinderates zu.

Der Gemeinderat stellt fest, dass Rekingen im Bereich Infrastruktur einigen Nachholbedarf aufweist. Der Gemeinderat hat sich dazu entschieden, sämtliche Infrastrukturprojekte zusammenzufassen und an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung zu behandeln. Gemeindeammann Jürg Fischer und Gemeinderat Werner Schumacher präsentierten zum Einstieg die aktuelle Situation der Finanzen und der Infrastruktur.

Daraus abgeleitet wurden die verschiedenen Projekte: Als erstes wurde dem Löschwasserverbund von Mellikon, Rümikon, LGZ und Rekingen mit Bruttokosten von Fr. 562'000 nach kurzer Diskussion zugestimmt. Beim Wasserverbund mit Bad Zurzach waren einige zusätzliche Auskünfte notwendig, schlussendlich hat die Versammlung auch diesem Geschäft klar zugestimmt. Die Übernahme der Dorfstrasse (heute Kantonsstrasse) durch die Gemeinde gab mehr zu reden. Doch vor allem das Argument, dass die Gemeinde die Gestaltung der Strasse in die Hand nehmen kann und die Aussicht, dass mit dem Kantonsbeitrag die Dorfstrasse saniert werden kann, wirkten überzeugend. Die Versammlung stimmte auch diesem Geschäft zu. Der Gesamtkredit von 2.715 Mio Franken für Wasser, Abwasser und Strassen-Sanierung wurde ohne grosse Bemerkungen verabschiedet. Der Versammlung war klar, dass diese Sanierungen notwendig sind. Die Versammlung stimmte schlussendlich der Erhöhung des Wasserzinses auf Fr. 2.00 / m3 zu und stellte damit klar, dass auch die Gemeinde ihren Anteil an diesen Sanierungskosten leisten müsste.

Schlussendlich dankte die Finanzkommission dem Gemeinderat für die engagierte und ausgezeichnete Arbeit zu Handen der Gemeindeversammlung. Die Stimmberechtigten wurden transparent und umfassend informiert – und fassten dementsprechend diese „schmerzlichen“ Beschlüsse. Gemeindeammann Jürg Fischer seinerseits dankte der Versammlung für das grosse Vertrauen in den Gemeinderat. In rund 90 Minuten hat die Versammlung somit Bruttokredit von 4.4 Mio. Franken für die Infrastruktur der Gemeinde genehmigt – die Umsetzung wird bis 2017 dauern.

21.09.2012 / Martin Hitz

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